Fallstudie – Unternehmensnachfolge

Ausgangslage

Für Zehntausende Familienunternehmen in Deutschland ist die Nachfolgeregelung eine existenzbedrohende Herausforderung. So auch in diesem Fall: Der mittelständische Familienunternehmer mit rund 480 Mitarbeitern will sich nach über 30 Jahren aus seiner Führungsrolle zurückziehen. Seine Kinder haben nach jahrelanger Ungewissheit über die Pläne ihres Vaters allerdings andere berufliche Wege eingeschlagen.

Maßnahmen

Wir gehen mit dem Firmeninhaber alle Optionen durch. Nachdem klar wird, dass es in der Firma zwar nicht an ambitionierten Mitarbeitern fehlt, aber an geeigneten internen Nachfolgern, schlagen wir vor, den künftigen Geschäftsführer außerhalb des Unternehmens zu suchen. Bei der Gelegenheit sollen auch die Unternehmensstrukturen professioneller und effizienter auf die Anforderungen von Kunden und Märkten ausgerichtet werden.

Ergebnis

Die Führungsmannschaft ist um zwei von außen kommende Mitarbeiter gewachsen. Beide haben das Potenzial zur Nachfolge und bringen neben ihrem Fachwissen auch die dafür notwendigen menschlichen und unternehmerischen Fähigkeiten mit. Dem Unternehmen bekommt dieser Neuzuwachs gut: Beide Führungskräfte wissen, dass bei entsprechender Eignung einer von ihnen im Laufe der nächsten 30 Monate zum angestellten Geschäftsführer und Nachfolger berufen wird. Diese Entscheidung sorgt sowohl bei den eigenen Mitarbeitern als auch den Kunden für Erleichterung.

Wir begleiten das Unternehmen auch in der konkreten Übergangsphase. Mit dem Firmeninhaber haben wir festgelegt, dass er seinem Nachfolger übergangsweise beratend zur Seite steht und sich dann schrittweise aus der operativen Führung zurückzuziehen wird.